Inhalt - 6 - 50+ und ohne Job

Folge 6 - 50+ und ohne Job

Trotz guter Qualifikationen finden viele Arbeitssuchende über 50 keinen Job – so auch Peter Sprenger, Claudia Maurer und Paula Pereira. Die Konsequenzen sind oft dramatisch und Auswege schwierig.

Details zur Sendung

Drei Menschen über 50 sind auf Arbeitssuche: Peter Sprenger, vor seiner Arbeitslosigkeit erfolgreicher Manager, steht vor dem sozialen Abstieg. Claudia Maurer war Bankangestellte und strebt jetzt eine Zweitausbildung an. Paula Pereira, ehemalige Reisebürobesitzerin, ist ausgesteuert – sie entscheidet sich für die Auswanderung nach Portugal. Beobachter-Berater Jürg Keim hat die schwierige Aufgabe, für die drei Menschen Lösungen zu finden.

 

Ausstrahlung
  • SRF 1: Sonntag, 1. Juni 2014, 18.15 Uhr
  • Wiederholung SRF zwei: Dienstag, 14. Oktober 2014, 18.25 Uhr

Thema der Woche: Arbeit und Arbeitslosigkeit

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    • Kommentare

      (7)
      • Juerg Keim11.06.2014 | 09:29

        Beobachter TV ist eine Life-Coaching-Sendung. Das heisst, wir begleiten Menschen in herausfordernden Situationen und beraten nach dem Motto: "Hilfe zur Selbsthilfe". Ziel ist es, die Protagonisten situativ zu unterstützen und einen Schritt weiter zu bringen - dies auch mit der Absicht, dass wir Hinweise bringen, die auch für die Zuschauer nützlich sind.
        Dass das Thema polarisiert, ist unbestritten. Jedoch geht es in der Sendung nicht darum, einen politischen Diskurs zu führen, Forderungen zu stellen oder anzuprangern. Natürlich sind solche Debatten notwendig, aber sie gehören nicht in ein Coaching-Format. Im Zentrum unserer Sendungen steht immer die Person und ihre spezifische Situation.

      • Anita von Rotz08.06.2014 | 17:06

        Wenn für eine offene Stelle 200 Bewerbungen eingehen: Was haben die nicht berücksichtigten 199 Bewerber dann wohl falsch gemacht? Mathematisch sollten diese 199 also spätestens mit ihrer zweihundertsten Bewerbung Glück haben - oder was?
        Stellenlose für ein strukturelles Problem (ein unerschöpfliches Reservoir an jungen Arbeitskräften) und für ihr Alter (was sollen sie daran ändern?) verantwortlich zu machen, ist grob irreführende Propaganda. Genau solche gestellte, dilettantische Sendungen fördern Vorurteile und machen es Parteien wie der SVP leicht, nach unten zu treten. Vielleicht sollte der Beobachter beim Print-Medium und bei der Beratung echter Menschen (worin er sehr gut ist) bleiben.

      • Mirjam Musica03.06.2014 | 18:08

        Auch ich - "ausgesteuert" seit 2 Jahren - war enttäuscht über die Sendung. Der Gang zur Sozialhilfe blieb mir erspart, weil ich verheiratet bin und mich so mit einem Mini-Pensum als Lehrbeauftragte über Wasser halten kann. Der "Sie-finden-keine-Stellen-dann-machen-Sie-etwas-falsch-Ton": einfach ätzend! Ich bin topqualifiziert (mit Hochschulababschluss und diversen Weiterbildungen) und soll nun mit 56 NOCHMALS eine Weiterbildung machen? Auf eine Führungsposition verzichte ich noch so gerne - dummerweise hält man das für unglaubwürdig und mich für überqualifiziert! So liebäugle ich zwangsläufig mit einem Frührentner-Dasein im schönen Süden... das freut wenigstens meinen Mann (Italiener)...

      • Martin Schnider02.06.2014 | 16:18

        Guten Tag meine Damen und Herren , ich möchte der Redaktion und dem Moderator der Beobachter-tv-Sendung ein Riesenkompliement aussprechen ! Informativ , spannend und einfühlsam , Schulnote 6 ! MfG Martin Schnider

      • Martin Tanner02.06.2014 | 13:19

        Wer es versteht, Medienmitteilungen korrekt zu interpretieren, versteht unter der Sendung eine blosse Selbstdarstellung des Beobachters, resp. des Teams um Jürg Keim.
        Statt für drei willkürlich ausgewählten 50+ beliebige Exempel vorzuführen - Auswandern? Ist das wirklich eine Option? - wäre eine strukturelle Analyse der vorhandenen People-Assets, deren Fertigkeiten und Möglichkeiten für einen wirtschaftlichen Business Case, einen Umsetzungsplan und saubere Fortschrittsmeldungen sinnvoller.
        Bitte mehr Erfolgsmeldungen über das wer, wie, was und wo, statt Werbesendungen in eigener Sache. Herzlichen Dank!

      • Walter Bruppacher02.06.2014 | 13:06

        ich war ich sehr enttäuscht von ihrem sendebeitrag. als arbeit suchender 50+ soll man sich umschulen, ins ausland gehen oder die eigene qualifikation unter den scheffel stellen - dann kommt's schon gut?
        kein kommentar über die leistungen des RAV, arbeitslosenkasse, oder die von der einen frau angesprochene "diskriminierung" durch das sozialamt.
        lichtblick war der garagier, welcher einige argumente nannte, wieso ein 50+ immer noch sehr gut in seine firma passt und der umstand, dass ihr das thema aufgegriffen habt und ihm mileage gegeben habt.
        eine tiefergreifende auseinandersetzung wäre m.e. angebracht gewesen.
        interessanter link für betroffene: www.save50plus.ch

      • Esther Wyler01.06.2014 | 18:56

        50+ und ohne Job ... die Folge 6 hätte sich der Beobachter sparen können. Die Protagonisten, also die Arbeitslosen, kamen gut rüber. Absolut peinlich jedoch waren die besserwisserischen Fragen und Ratschläge des Beobachters - flexibel bleiben und sich dem Arbeitsmarkt anpassen: einfach nur peinlich - tja, guter Rat scheint tatsächlich teuer zu sein. Wenn man arbeitslos ist, kann man sich den Gang zum Beobachter tatsächlich sparen. Die ganze Sendung - total einfach gestrickt und aufgesetzt. Ein Arbeitsloser findet selbst eine Stelle, die zweite macht noch eine Ausbildung (was der Beobachter als supertoller Rat für sich bucht) und die dritte wandert nach Portugal aus. Einfach nur schlimm!

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