Inhalt - 8 - Gewerbelärm im Wohnquartier

Gewerbelärm im Wohnquartier

Gewerbe- und Industrielärm können einem den letzten Nerv rauben. Besonders wenn Behörden die Anwohner mit ihren Beschwerden ins Leere laufen lassen. In Kaiseraugst AG wehren sich Anwohner gegen eine Recycling-Firma, in Sévaz FR gegen ein Verteilzentrum. Wie kommen sie zu ihrem Recht?

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Im aargauischen Kaiseraugst belastet eine Recycling-Firma mitten im Dorf seit Jahrzehnten nahe Wohnquartiere mit Verkehr, Lärm, Gestank, Staub und sogar gelegentlichen Explosionen. Bei der Gemeinde und dem Kanton beissen die Anwohner auf Granit. Beobachter TV greift ihnen unter die Arme und konfrontiert die Behörden mit den Fakten.

Im freiburgischen Sévaz wird ein Verteilzentrum mit etwa 100 Lastwagenrampen gebaut. Einsprachen von Anwohnern und Umweltverbänden wurden vom Gemeinderat alle abgewiesen. Stattdessen sollen die zulässigen Fahrten gar erhöht und das Nacht- und Sonntagsverbot aufgeweicht werden. Die lärmgeplagten Anwohner kämpfen nun für eine angemessene Entschädigung.

 

SRF 1: Sonntag, 5. Juli 2015, 18.15 Uhr

Thema der Woche: Lärm in der Nachbarschaft

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    • Kommentare

      (2)
      • Reto Bannwart20.03.2016 | 19:23

        Das Problem ist Schweiz weit bekannt. Einige "kluge" Gemeinden habe seriöse Langzeitpläne. Leider gibt es solche, die meist per Gegenleistung, alles akzeptieren und denen die Anwohner gänzlich Egal ist. Schade.

      • Gerti Reichlin05.07.2015 | 20:17

        Auch wir kennen diese Lärmprobleme. Leider hat man als Normalbürger fast keine Chance etwas dagegen zu unternehmen. Als wir unser Haus kauften , war es in der Fabrik nebenan komplett ruhig. Durch einen Generationenwechsel änderte sich alles! Auch wir hatten alles versucht, aber man wird dann immer abgestempelt, dass man etwas gegen das Gewerbe hat und dass das Gewerbe zuerst da war! Es gibt aber auch die Möglichkeit den Lärm zu reduzieren , wenn man will! Ich hab durch den Lärm einen Tinnitus und wir werden unser Haus unter Wert verkaufen müssen. Mit Respekt und Achtung dem Gegenüber sollte es möglich sein Rücksicht auf die betroffenen Menschen zu nehmen!

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