Inhalt - 4 - Lärmopfer wehren sich

Lärmopfer wehren sich


Laute Nachtclubs, mobile Lautsprecherboxen, röhrende Sportwagen: Die Lärmbelastung nimmt massiv zu, vor allem auf Schweizer Strassen. Jetzt beginnen sich die Lärmopfer zu wehren. Nur teilweise mit Erfolg.


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Er ist ein rüstiger Rentner und wohnt in einem der schönsten Quartiere Berns. Doch jede Nacht lassen rücksichtslose Sportwagenfahrer vor seinem Haus den Motor aufheulen. Der Lärm stammt aus speziellen Auspuffanlagen, die ab nächstem Jahr verboten sind. Obwohl diese Sportwagen die Lärmgrenzwerte klar überschreiten, reagiert die Polizei kaum auf Klagen des Rentners.

Beobachter TV greift ein und stellt die Behörden zur Rede. Auch gegen den Lärm von Nachtclubs sind Anwohner häufig machtlos. Jürg Keim nimmt an der Zürcher Langstrasse einen Augenschein und spricht mit Befürwortern und Gegnern. Immer mehr Anwohner wehren sich auch gegen die nächtlichen Glockenschläge aus Kirchtürmen – und neuerdings gegen allzu lautes Gebimmel von Kuhglocken.

Beobachter TV klärt die Rechtslage und sagt, was geplagte Lärmopfer unternehmen können.

 

SRF 1: Sonntag, 20. September 2015, 18.15 Uhr

Thema der Woche: Störender Lärm

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Ihr Kommentar zur Sendung

    • Kommentare

      (3)
      • Susanne Bärtsch05.11.2015 | 19:08

        An den Herrn aus Nuolen: Man(n) kann ja auch das Fenster geschlossen lassen, dann sind es weinger Dezibel! Zur info: bei uns im Dorf läutet es um 05.00 Uhr und nicht erst um 05.30 Uhr! Als Maschineningenieur, der sich in Nuolen eine Wohnung leisten kann, können sie sich bestimmt auch eine Lüftung leisten und müssen somit dem Lärm nicht mehr hören. Interessant wer ja noch wo sie früher un Zürich gelebt haben! Wieso wiederholt sich die Geschichte immer wieder? Personen aus Zürich ziehen aufs Land und fühlen sich durch irgend etwas gestört. Einfach nur traurig!!!!!

      • michael kalberer21.09.2015 | 06:48

        Ja, ich finde es auch sehr bedenklich, dass das BAFU nicht nur in Sachen Glocken, Strassen... Lärm versagt. Das Amt für Umwelt schützt weder die Umwelt noch die Bevölkerung richtig. Die Gesetzgebung wäre da...!
        Was kann man da machen?

      • Barbara Mullis18.09.2015 | 08:39

        Lärm wird von den Behörden auch ganz unterschiedlich bewertet. Schönes Beispiel Winterthur: Stadt wehrt sich offiziell gegen Ostanflüge am Morgen ab sechs Uhr, da die Bevölkerung im Schlaf gestört wird, obwohl auf Stadtgebiet kein einziger Grenzwert für Fluglärm überschritten wird. Das Frühläuten um sechs Uhr ist aber ok, da die Bevölkerung dann ja sowieso aufsteht. Die Glocken übertönen jedes Flugzeug aber locker.

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