Er dachte, er wäre nun stark genug. Doch Alfred Ryter hielt nicht stand. Er brach seelisch zusammen, als er vor acht Wochen zum ersten Mal nach 50 Jahren wieder vor jenem Bauernhof im bernischen Frutigen stand. Seine Frau hatte ihn noch gewarnt: Überleg es dir gut! Doch er musste da einfach nochmals hin; zu diesem Haus, wo er jahrelang unter Heimweh, Hunger, Schlägen und vor allem Lieblosigkeit gelitten hatte. 1948 war er als Achtjähriger seinen Eltern weggenommen und einer fremden Bauernfamilie zur Pflege gegeben worden. «Verdingt», wie man damals sagte.

«Es war ein Fehler, nochmals zurückzukehren», sagt Alfred Ryter heute und fährt mit den Fingern der einen Hand über die feuchten Augen. Er musste sich notfallmässig in psychiatrische Pflege begeben. Jetzt gehts einigermassen. Medikamente helfen dabei.

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Es fällt ihm äusserst schwer, seine Zeit als Verdingbub zu verarbeiten. Sogar seiner Frau erzählte er erst Jahre nach der Heirat davon. Ryter erinnert sich an Ostern 1948: Zwei Männer holten ihn ab, sein Vater überreichte ihm eine Kartonschachtel mit seinen Kleidern. Die Mutter war dauernd krank und oft weg zur Kur, der Vater war Rucksackbauer, arbeitete nebenher auf dem Bau. Alleine brachte er aber die Kinder nicht mehr durch. Die zwei Brüder von Alfred wurden ebenfalls verdingt. Beide brachten sich später um, Hans mit 22, Rudolf mit 24. Alfred Ryter plagen noch heute Albträume.

Er musste auf einer alten Couch im Tenn schlafen. Licht gab es keins. Die Tür liess sich nur von aussen öffnen. Es war eher ein Kerker als ein Kinderzimmer. Mit Säcken deckte er sich zu, um sich gegen die Kälte zu schützen. Es sind diese einsamen dunklen Nächte, die ihn nun im Traum heimsuchen. Manchmal sperrte ihn die Pflegemutter einen ganzen Tag lang in der Scheune ein. Später schützte sie vor, sie habe ihn vergessen oder gedacht, er schlafe. Noch heute hält er es kaum in geschlossenen Räumen aus. Bis 16 war er Bettnässer. Man muss kein Psychologe sein, um den Grund zu erahnen, sondern nur den Volksmund zu Rate ziehen, der sagt, dass man sich vor Angst in die Hosen macht. Auffällig viele Verdingkinder waren Bettnässer.

Das Essen war karg. «Ich hatte ständig Hunger.» Manchmal ass Ryter Futterflocken, die für die Säue bestimmt waren. Aber nie aus dem Trog! Diese Präzisierung ist ihm wichtig. Manchmal stahl er im Hühnerhof ein Ei. Damit es niemand bemerkte, kaute er anschliessend ein Salbeiblatt, um den Geruch des Eis zu überdecken. Vom Hof kannte er vor allem den Keller, den Saustall und das Tenn. In die Bauernstube durfte er nie. «Die Nachbarn haben weggeschaut. Nie ist jemand fragen gekommen», sagt er heute. «Wo waren die Behörden? Der Lehrer? Der Pfarrer?» Alle hätten sie weggeschaut.

Beinahe wäre er abgestürzt vom schmalen Grat auf dem Weg in die Erwachsenenwelt. Alfred war eben 17 geworden, als sein Bruder sich erhängte. «Ich wurde ein Laueri.» Er verlor den Boden unter den Füssen, trat in kurzer Zeit über ein Dutzend Stellen an. Erst die Rekrutenschule gab ihm Halt. Irgendwie kam Alfred Ryter immer wieder auf die Beine. Hat sein Leben trotz allen Erschwernissen gemeistert. Ryter ist Experte zum Thema Schlangen, hält regelmässig Vorträge über die Reptilien. Wie kommt er auf Schlangen? Auch das seien irgendwie «Verschupfte» – wie die Verdingkinder, sagt er.

Auch Theresia Rohr, 58, wurde in der ersten Klasse «verdingt», weil die Familie armengenössig wurde. Ebenso ihre fünf Geschwister, von denen sie getrennt wurde. Eine Schwester versuchte mit 18 ein erstes Mal, sich umzubringen. Sie wurde laut Rohr von ihrem Pflegevater vergewaltigt. Mit 20 «ging sie ins Wasser». Mit 42 brachte sich ihr Bruder um. «Auch ich hatte immer eine Ursehnsucht», sagt Theresia Rohr heute. Sie dachte immer, «wenn ich tot wäre, ginge es mir viel besser».

Erst viel später, mit Hilfe von Therapien, hat sie ihre Kindheit verarbeitet. Auch sie wurde vom Pflegevater missbraucht. Theresia Rohr ist Mitgründerin der Vereinigung «Verdingkinder suchen ihre Spur», der über 350 Betroffene angehören. «Wir wollen den noch lebenden Verdingkindern und ihren Nachkommen Hilfe zur Selbsthilfe anbieten.» Am 28. November veranstaltet die Gruppe im zürcherischen Glattbrugg einen Kongress. Über 200 Zeitzeugen werden erwartet. Dort soll auch Druck gemacht werden, damit das Thema endlich historisch aufgearbeitet wird. Ein entsprechendes Projekt ist beim Schweizerischen Nationalfonds bereits im März eingereicht worden. Doch die Geschichtsforscher warten immer noch auf die Freigabe von finanziellen Mitteln. «Die Zeitzeugen, die wir befragen wollen, sind teilweise schon sehr alt», sagt Thomas Huonker, einer der am Projekt beteiligten Historiker. «Es eilt.»

Die ganze Kindheit gestohlenVerdingkinder gab es in der Schweiz bis spät in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Es ist eines der traurigsten Kapitel der Schweizer Geschichte. Umso erstaunlicher ist es, dass Historiker das Thema kaum aufgearbeitet haben. Marco Leuenberger, selbst Sohn eines ehemaligen Verdingbuben, hat es in seiner historischen Abschlussarbeit an der Universität untersucht. Sein Befund ist deutlich: Für die Gewährung von Unterkunft, Essen und Kleidung betrachtete der Bauer die Arbeit des Verdingkindes als völlig berechtigte Gegenleistung. Die Bauern erhielten von der Gemeinde des Kindes ein Kostgeld, das meist nach dessen Alter abgestuft war. Leuenberger: «Viele Armenpflegen waren nur darauf bedacht, ihre Armenfälle loszuwerden. Ja, es gab sogar Gemeinden, die mit der Verdingung der Kinder noch ein Geschäft zu machen versuchten.» Mit Menschenliebe hatte diese Art des Pflegekindwesens wenig zu tun.

«Ich vermute, die Gemeindebehörden haben die billigsten Pflegefamilien ausgewählt, um Kostgeld zu sparen», sagt die 75-jährige Johanna Schmassmann, die heute in einem Altersheim bei Basel lebt. Sie kam 1939 mit zehn Jahren als Verdingkind auf einen Bauernhof in Grindelwald. Es waren Kleinbauern mit Geissen. «Die konnten das Kostgeld gut gebrauchen.» Sie weint leise, wenn sie von der Zeit auf dem Hof erzählt. «Wie ein Stück Vieh hat man uns verquantet.»

Ihre Pflegemutter war böse. Wenn sie von Johannas leiblicher Mutter sprach, dann nur abschätzig von der «Alten». Das habe ihr wehgetan. Nicht mal ihren Söhnen hat sie Details erzählt. «Ich kann mit fremden Menschen fast besser darüber sprechen.» Noch heute leidet sie unter Angstattacken. Vor einer Gruppe von Leuten zu sprechen, traut sie sich immer noch nicht. Deshalb muss im Heim jeweils jemand anders ihre Gedichte vortragen, die auch von ihrer Verdingzeit handeln:


«Me het uns die ganzi Chindheit gschtohle
So öppis dörf sich nie wiederhole!
S schlimmscht isch gsi, dass me kei Liebi het bicho
Das goht eim s ganzi Läbe lang no!»


Wie jung die letzten Kapitel der düsteren Verdingkinderzeit sind, zeigt der Fall von Peter Weber. Er kam 1959 als Vierjähriger zu Emmentaler Kleinbauern: drei Kühe, etwas Gemüse, abgelegen, «im Gjätt» draussen. «Du chasch nüüt, du bisch nüüt, us dir gits nüüt.» Er habe noch heute «einen Knacks davon». Wenn man das zwölf Jahre lang höre, jeden Tag, dann glaube man das.

Auch Hugo Zingg hats geglaubt. Er setzt sich deshalb noch heute immer ganz nach hinten, wenn er einen Raum betritt: «Wer bist du denn schon?» Deshalb habe er wohl nie tanzen gelernt, er sei immer nur am Rand gestanden, als Zuschauer, habe sich nie dazugehörig gefühlt. «Ich musste mich immer ducken.» Erst kürzlich habe ihm eine langjährige Bekannte gestanden: Er, Hugo sei immer anders gewesen. Habe zum Beispiel nie gelacht. Und wenn er jetzt von seiner Verdingzeit spreche, öffne er «einen Schaft, den ich 30 Jahre lang nicht mehr geöffnet habe».

1943 kam er als Fünfjähriger auf einen Bauernhof. Wie seine sechs Geschwister. Er landete im Berner Gürbetal. Für zehn Jahre. «Wir sind weitergereicht worden wie ein Stück Holz ab der Fräse.» Seine Pflegemutter war ein «Satan», ja schlimmer noch: «Lieber den Teufel als die», sagt er heute. Sie hat ihn, Hugo, mit dem Lederriemen erzogen. Ihren Namen mag er nicht aussprechen, er redet nur von «der da». Mehrmals pro Woche habe er auf den Ranzen bekommen. Zeit für Schulaufgaben hatte er keine, er musste immer chrampfen.

Mit dem Karabiner erschossenDa war noch ein zweites Verdingkind auf dem Hof, «der Zwahlen Fritz». Zingg zeigt ein Foto von ihm: athletische Figur, Oberarme wie ein Gewichtheber, grimmiges Gesicht. Er hat sich mit 21 in der Nähe des Hofs mit dem Karabiner erschossen. Fritz' Köfferli hat Hugo Zingg aufbewahrt. Wenn es ihm schlecht geht, nimmt er es hervor und sagt sich: «Nein, mir soll es nicht so wie dir ergehen, Fritz.» Heute bewahrt er darin Zeitungsberichte von Katastrophen und Unglücksfällen auf.

Erst als er längst erwachsen war, hat er sich auf die Suche nach seinen Wurzeln gemacht. Seine Mutter wohnte in einer Berner Stadtwohnung. Als er an der Tür klingelte, fragte sie: «Was weit dir?» Dann erkannte sie ihren Sohn Hugo und weinte. Hugo Zingg konnte aber mit seiner Mutter nicht viel anfangen. Das war also die Frau, die ihn geboren hatte. Er fand keinen Draht zu ihr, nicht einmal ein Drähtchen. Der Begriff «Mutter» war für ihn etwas Abstraktes geworden.

Er erinnert sich, dass sein Amtsvormund einmal im Jahr auf Voranmeldung vorbeigekommen sei. Mit ihm, Hugo, dem eigentlichen Anlass des Besuchs, habe der Vormund nie gesprochen. Mit dem Bauern, der ihn in der Stube mit Wein und Berner Platte verköstigt habe, hingegen schon. Zur Konfirmationsfeier 1952 schenkte ihm der Vormund ein Büchlein mit dem Titel: «Lerne leben». Dazu schrieb er in sauberer Tintenschrift die mahnenden Worte: Hugo werde nun erwachsen, müsse selber wissen, was zu tun sei, «auch wenn kein Meister und Aufseher dasteht und mit der Peitsche knallt». Er solle nicht vergessen, seinen Pflegeeltern für alles zu danken. «Entweder war er naiv oder ein Heuchler», kommentiert Zingg.

Er ist nicht verbittert, hat durchs Leben gefunden. Er will aber, dass man vom Elend der Verdingkinder endlich erfährt. Als grösstes Handicap bezeichnet er die Tatsache, dass er keine Lehre machen durfte. Er sagt: «Die Behörde hat die Kinder verteilt, sie hat damit ein Verbrechen begangen.» Und «alle, Lehrer und Nachbarn, schauten weg und haben geschwiegen. Ich möchte, dass die amtliche Schweiz zugibt, dass das eine Schande war, was da passiert ist.»

«Ohne Schläge geht es nicht»Doris Gasser, 64, war anderthalb Jahre «bim Puur», wie sie sich ausdrückt. Seit 40 Jahren lebt sie in Genf, vielleicht nicht ganz zufällig, möglichst weit weg von diesem Keller in der Ostschweiz, in den sie oft eingesperrt war. Sie hat Akten über sich bei der Fürsorgebehörde gefunden. Sie hatte Glück im Unglück, denn jemand hatte damals Anzeige erstattet, weil die Pflegeeltern sie so offensichtlich grob behandelten. Die Behörde inspizierte auf die Anzeige hin die Pflegeeltern, auch weil diese mehr Kostgeld verlangten.

Im Bericht gibt die Pflegemutter G. zu, dass ihr Mann Doris «vor einiger Zeit energisch mit Schlägen strafte und das Kind ins Schlafzimmer hineinstiess, wobei es unglücklicherweise zu Boden fiel und die Stirn am Türpfosten verletzte, so dass ein blaues Mal entstand, welches tags darauf vom Vater des Kindes anlässlich eines Besuches in Schaffhausen bemerkt wurde». Frau G. machte geltend, «dass es in jeder andern Familie bei der Erziehung schwieriger Kinder auch nicht ohne Schläge abgeht».

Die Pflegemutter war um brutale Erziehungsmassnahmen nicht verlegen. Was «die Geschichte mit der heissen Kartoffel» anbetreffe, heisst es im Bericht weiter, stimme es, dass Frau G. Doris vor längerer Zeit eine heisse Kartoffel in die Hand gegeben habe, und zwar lediglich, «um das Kind endlich von seiner üblen Gewohnheit, in alle Töpfe zu schauen, zu heilen». Immerhin hatte die Pflegemutter offenbar ein schlechtes Gewissen, denn, so hält es das Protokoll fest, Frau G. äusserte «eigenartigerweise schon am Anfang unserer Unterredung, dass es ihr lieber sei, wenn man das Kind wegnehme, falls die Behörde der Ansicht sei, dass Doris nicht richtig aufgehoben sei».

Einen Monat später, im August 1945, wird Doris in eine Schaffhauser Arbeiterfamilie umplatziert. Doch auch dort bleibt sie nicht lange. Mit fünf landet sie im Heim. Das war noch schlimmer: «Das Institutspersonal war durch und durch bigott.» Sie hat sich später als selbstständige Damenschneiderin durchs Leben gebracht und eine Familie gegründet. Sie freut sich auf den Kongress, viele würden nun merken: «Ich bin ja gar nicht allein.»

Vor den eigenen Kindern verheimlichtDie vier Schwestern Hartmann treffen sich eigens für den Beobachter, um über ihre Zeit als Verdingkinder zu sprechen. Sie wuchsen nach der Trennung ihrer Eltern im Kinderheim auf und wurden später auf Bauernhöfen platziert. Selbst ihren eigenen Familien haben sie bisher nur das Allernötigste erzählt. Theresia Hartmann, 68, hat ihren Kindern gegenüber bisher nur erwähnt, dass sie im Heim und auf dem Bauernhof war. Die Schläge in der Besserungs- und Erziehungsanstalt St. Benedikt im aargauischen Hermetschwil, damals von Benediktinerinnen geführt, hat sie bis heute für sich behalten. Beatrice wurde als 14 Tage altes Baby in ein Heim bei Baden weggegeben, mit vier kam sie auf einen Bauernhof. «Meine Pflegeeltern sagten mir nie, dass sie nicht meine richtigen Eltern waren. Als ich die Wahrheit erfuhr, brach für mich eine Welt zusammen.» Lange hat man ihr vorenthalten, dass sie Geschwister hatte. Erst mit 30 Jahren lernte sie alle ihre Schwestern kennen.

Heidi, mit 71 die Älteste, kannte die Eltern und behielt die verteilten Geschwister im Auge. Sie wurde mit elf zum ersten Mal auf einen Hof verdingt, es sollten noch mehrere andere folgen. «Im Sommer musste ich von morgens um vier bis nachts um zehn arbeiten. Grasen, abladen, Zmorge, mit Hund und Karren in die Milchhütte, dann umziehen und in die Schule. Nach der Schule aufs Feld oder Hausarbeit.»

Die vier Schwestern fragen sich heute: «Warum wurden wir schlechter behandelt als die leiblichen Kinder der Bauern?» Rita ist wütend: «Uns ist Unrecht passiert. Jeden Vormund könnte ich ins Pfefferland wünschen. Die Gemeindebehörden haben uns regelrecht abgeschoben.» Heidi fügt an: «Mit Geld kann man dieses Unrecht nicht wiedergutmachen.» Die Schwestern möchten, dass in künftigen Schulbüchern auch ein Kapitel über Verdingkinder zu finden ist. «Nicht dass die Leute sagen können, das ist gar nicht wahr. Die Jungen können gar nicht glauben, was da mit uns alles passiert ist.»

Nelly Haueter, 79, hat bis heute keine Ahnung, warum sie weggegeben wurde. Als sie an einem kalten Februarmorgen im Jahr 1932 in der Schule von einem Mann und einer Frau mit einem schwarzen Auto abgeholt wird, weiss sie noch nicht, dass sie ihre Mutter nur noch einmal im Leben sehen wird: 19 Jahre später an deren Sterbebett. Dass sie neben ihrem kleinen Bruder noch neun weitere Geschwister hat, weiss sie nicht. Die Familie wurde schon Jahre zuvor einmal auseinander gerissen.

Ihr Pflegevater sei «ein fertiger Sauhund» gewesen. Er schlug sie jeweils mit dem Lederriemen oder mit einem Seil. Nelly war an den Handgelenken gefesselt, manchmal war sie nackt. «Der hat mir das ganze Leben verbaut, wenn man es richtig nimmt.» Lehrer und Pfarrer wussten, «dass ich die Hölle erlebte». Auf dem Notizzettel, den sie fürs Gespräch vorbereitet hat, hat sie gross das Wort SKLAVENTREIBER notiert, damit sie es ja nicht vergisst. Das Minderwertigkeitsgefühl vermochte sie bis heute nicht abzuschütteln. Sie nimmt ein Klassenfoto von 1936 hervor, hakt mit dem Finger die Schulkameraden ab, und als die Reihe an sie kommt, sagt sie: «Und do chunt dr Verdingtschumpel.»